Kurzbegleitung
Wann ist eine Kurzbegleitung sinnvoll?
wenn Führung Unterstützung bei der Strukturierung und Umsetzung von Veränderungsprozessen benötigt
wenn Umsetzungsschritte im Alltag immer wieder ins Stocken geraten
wenn mehrere Berufsgruppen und Ebenen in die Umsetzung eingebunden sind
Ziel der Kurzbegleitung
Die Kurzbegleitung dient der schrittweisen Integration ausgewählter Themen in den Praxisalltag.
Im Mittelpunkt steht nicht die Analyse, sondern die begleitete Umsetzung konkreter Entwicklungsschritte über einen begrenzten Zeitraum.
Die Verantwortung für die operative Umsetzung verbleibt dabei jederzeit bei der Einrichtung.
Typische Themen einer Kurzbegleitung
Die Themen entsprechen denen der Impulsberatung, werden jedoch vertieft in den Arbeitsalltag integriert, zum Beispiel:
Integration von Expertenstandards in konkrete Arbeitsabläufe, von der Risikoeinschätzung bis zur Evaluation
Umsetzung der Pflegedokumentation im Teamalltag mit Klärung offener Fragen im Verlauf, Arbeit an praktischen Fallbeispielen
Weiterentwicklung einzelner Prozesse im Qualitätsmanagement
Rahmen der Kurzbegleitung
Dauer in der Regel sechs bis acht Wochen
abgestimmte Termine vor Ort und/oder digital
strukturierte Begleitung im vereinbarten Umfang
schriftliche Fixierung zentraler Ergebnisse
Umfang und Anzahl der Termine werden im Vorfeld gemeinsam festgelegt.
Die Verantwortung für Umsetzung und Steuerung verbleibt bei der Einrichtung.
Ablauf der Kurzbegleitung
Ggf. Auswertung von Unterlagen im Vorfeld zur Vorbereitung
Auftakttermin vor Ort (vertiefte Analyse der Ausgangssituation, Priorisierung zentraler Themen, Definition klarer Umsetzungspakete)
Begleitungsphase ca. 6 bis 8 Wochen (strukturierte Reflexion der Umsetzungsschritte, digitale oder persönliche Termine, Klärung auftretender Hemmnisse, Anpassung von Prozessen oder Verantwortlichkeiten)
Abschlusstermin vor Ort (Bewertung der Integration, Reflexion der Umsetzungserfahrungen, Nachjustierung und klare Abschlussstruktur)